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Die Zahl der Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser stieg um 0,7 Prozent (knapp 100 Wohnungen) und die für Mehrfamilienhäuser nur noch um 0,8 Prozent (rund 100 Wohnungen). Noch im ersten Quartal 2020 waren die meisten Wohnungen in Mehrfamilienhäusern geplant.

Allerdings führen Genehmigungen auch nicht zwangsläufig schnell zu fertiggestellten Wohnungen, schränkt die Statistikbehörde ein. Die Zahl der Baugenehmigungen (also geplante Bauvorhaben) ist ein Frühindikator zur Einschätzung der zukünftigen Bauaktivität. Allerdings nimmt die Zahl der Bauvorhaben, die noch nicht begonnen beziehungsweise noch nicht abgeschlossen wurden (der sogenannte Bauüberhang), seit einigen Jahren zu.

Auch wenn mehr Wohnungen fertiggestellt werden – im Jahr 2019 ermittelten die Statistiker ein Plus von zwei Prozent gegenüber 2018 (293.000 Wohnungen)   reicht es offenbar noch nicht. Die Zahl der Baugenehmigungen war im gleichen Zeitraum um vier Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen und lag damit weiterhin deutlich über der Zahl der Baufertigstellungen. Gebaut wurden letztlich 255.900 neue Wohnungen (plus 1,8 Prozent gegenüber 2018). Der Anstieg resultierte vor allem aus der Fertigstellung von Wohnungen in Mehrfamilienhäusern (plus sechs Prozent). (Quelle: https://www.haufe.de/immobilien/entwicklung-vermarktung/marktanalysen/destatis-baugenehmigungen-fuer-wohnungen-deutlich-gestiegen_84324_511962.html)

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